Fragen aus der Bevölkerung

Kommunikation ist alles - deshalb legen wir bei der Umsetzung diese Projekts besonders großen Wert auf einen offenen und transparenten Dialog mit der Bevölkerung im Landkreis. 

Bereits bei den vergangenen Meilensteinen des Projekts Zentralklinikum konnte die Bevölkerung interessante Einblicke in das Projekt erhalten.

Untenstehend haben wir häufige Fragen zum Zentralklinikum gesammelt und für Sie beantwortet.
Haben Sie Fragen? Dann stellem Sie uns diese unter den hinterlegten Kontaktinformationen.

 

Bei der Wahl des Klinikstandortes war es besonders wichtig nach rein objektiven Gesichtspunkten auszuwählen. 

Natürlich ist die Flächenabdeckung im Landkreis Diepholz ein wichtiges Kriterium. Auch die Erreichbarkeit für Patienten*innen und Besucher*innen sowie die Mitarbeitenden und den Rettungsdienst sind mit einbezogen worden. Neben verschiedenen bauplanungsrechtlichen Aspekten kamen auch Faktoren wie Grundstücksgröße, Kaufpreis und Grundstücksgeometrie zum Tragen. 

 

Die Grundstücksgeometrie ist nahezu rechteckig und verfügt damit über nur schwach zulaufende Spitzen. Das Grundstück verfügt über die erforderliche Größe von 9 ha wobei eine Option auf Nutzung der ganzen 11, 5 ha besteht. 

Ein besonders schwerwiegender Punkt ist die Flächenabdeckung und die Fahrtzeitzone. Innerhalb von 30 Minuten Fahrtzeit werden aufgrund der Lage an der B51 die meisten Menschen im Landkreis erreicht.

Weitere Informationen finden Sie hier.

 

 

Kurz gesagt, wir wissen es noch nicht.
Fest steht jedoch: Mit dem Standort in Twistringen - Borwede wird das neue Klinikum das Landschaftsbild prägen. 

Um ein ästhetisches und funktional optimales Klinikum zu bauen, bedarf es einer Vielzahl verschiedener Expertisen. Um das qualifizierteste Team für diese Aufgabe zu finden schreibt der Landkreis gemeinsam mit dem Klinikverbund einen Planungswettbewerb aus. 

Mehr dazu finden sie hier.

 

 

 

Ein Bewertungskriterium für die Standortfindung war die Regionalität, Einfluss- und Störfaktoren des regionalen Umfeldes.

Dies beinhaltet u. a. diverse Attraktivitätsgründe für MitarbeiterInnen und PatientInnen, die auch Faktoren wie die Schulsituation, das Angebot an Kindergarten- und Krippenplätzen, Einkaufsmöglichkeiten, das kulturelle Angebot etc. umfassen. Hierbei steht die durch Personen wahrnehmbare bzw. erlebbare Attraktivität der Grundstückslage im Fokus.

Diese Kriterien wurden, neben der Berücksichtigung der jeweiligen Bodenrichtwerte, die ebenfalls Faktoren wie z. B. die Lage (Infrastruktur, Versorgungsumfeld, Nachbarschaft) berücksichtigen, zur Bewertung der Grundstücke herangezogen.

 

 

Bei der Grundstücksbewertung wurden, sofern bei der Offerte eingereicht, schalltechnischen Untersuchungen und Berichte berücksichtigt. Auch die Nutzung der benachbarten Grundstücke wurde gewichtet.  Zudem wurde eine Verkehrszählung des Bundesamtes für Straßenwesen für PKW- und Schwerlastverkehr der Bewertung zugrunde gelegt.

 

 

Derzeit erarbeiten wir ein medizinisches Konzept für das Zentralklinikum. Denkbar ist unter anderem die Eröffnung einer Geburten- und/oder Kinderstation, sowie eine neurologische Abteilung.

 

Weiterhin eine hochwertige Krankenhausversorgung anzubieten und langfristig zu Sichern ist das übergeordnete Ziel für das Projekt Zentralklinikum. 

So werden im Vergleich zu den drei  kleinen Standorten Verlegungen zwischen den Häusern aufgrund der dortigen Spezialisierung vermieden. Alle Abteilungen mit deren Spezialisierungen finden ein Zuhause unter einem Dach. 

Auch eine Erweiterung des Angebots wird in der Planung mit einbezogen. So wird zum Beispiel die Eröffnung einer Gynäkologie mit Geburtenstation und Kinderklinik, sowie eine Neurologie zur Schlaganfallbehandlung innerhalb des neuen Medizinkonzepts für das Zentralklinikum geprüft.

 

 

Das Zentrum für seelische Gesundheit verbleibt als Teil des Zentralklinikums am Standort Bassum. Das Nebengebäude der Klinik Bassum entspricht den aktuellen Standards und verfügt über alle notwendigen Kapazitäten um die Menschen im Landkreis psychiatrisch- und psychotherapeutisch, sowie psychosomatisch zu versorgen.

Für somatische Behandlungen unserer Patienten*innen dort wird ein Transportservice eingerichtet.

 

 

Das Grundstück in Borwede liegt direkt angenzend an die B51. So kann, im Vergleich mit anderen Grundstücksofferten innerhalb einer Fahrtzeit von 30 Minuten mit dem PKW oder Rettungswagen die größte Fläche im Landkreis Diepholz abgedeckt werden.

Die Anbindung des Standortes in Borwede an ÖPNV- und Straßen-/Wegenetz im Landkreis Diepholz ist unumgänglich. Die Zusicherung der Einrichtung einer Bushaltestelle vor dem Grundstück Twistringen-Borwede liegt seitens der Stadt vor. So ist auch die Anreise mit dem Zug und anschließender Weiterreise mit dem Bus zur und von der Klinik möglich. 

 

In der derzeitigen Planungsphase für eine Zentralklinik sind die Auswirkungen auf den Rettungsdienst überschaubar. Dies resultiert vor allem aus der Erwägung, dass die Standorte der konkret angefragten neuen Rettungswachen (Stuhr, Hüde und evtl. Wagenfeld/Ströhen) aus dem letzten ORGAKOM-Gutachten resultieren, die Grundlage des aktuellen Bedarfsplanes sind. Dies orientiert sich nicht am Standort eines Krankenhauses, sondern vielmehr an der Einhaltung der Hilfsfrist gemäß § 2 Abs. 3 der Verordnung über die Bemessung des Bedarfs an Einrichtungen des Rettungsdienstes (BedarfVO-RettD).

Daher sind diese Standorte der Rettungswachen weiterhin sinnvoll und bedarfsgerecht. Inwieweit sich bei Veränderungen der Transportwege und damit der Transportzeiten in Hinblick auf die neue Zentralklinik Veränderungen ergeben, kann derzeit nicht eingeschätzt werden, weil dies von vielen Faktoren abhängig ist. Festgehalten werden kann jedoch, dass die Einhaltung der gesetzlichen Hilfsfristen in erster Linie durch die Standorte und Ausstattung der Wachen sichergestellt wird, die durch das genannte Gutachten und den darauf ergangenen Bedarfsplan gerade im letzten Jahr angepasst wurde. 

Schon heute wird die Notfallversorgung in den Randgebieten des Landkreises unter den Kliniken des Landkreises und der benachbarten Landkreise aufgeteilt. Somit ist die Notfallversorgung weiterhin sichergestellt.

Eine grundsätzliche Genehmigungsfähigkeit des Hubschrauberlandeplatzes wurde bereits in Aussicht gestellt. Abschließend wird selbstverständlich auf Basis der einzureichenden Planung und des Genehmigungsantrages hierüber zu entscheiden sein.

 

 

Hier finden Sie die Ansprechpartner für Ihre Fragen.